Studenten erkunden Wennigsen

Antstrengend aber lehrreich, so lautete die Zusammenfassung einer dreitägigen Exkursion  von Studenten des zweiten und vierten Semesters der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Am ersten Tag zeigten wir nicht nur das schöne Wennigsen sondern wiesen die zukünftigen Regionalmanager auch auf die Probleme und Handlungsmöglichkeiten einer kleinen Kommune hin. Viele Projekte der letzten Jahre wurden vor Ort gezeigt und wie der Weg zur Umsetzung gelang. Am zweiten Tag ging es back to the roots: im Familienzentrum und Kindergarten Vogelnest erfolgten zahlreiche Vorlesungen von Experten und mir die ihre Projekte vorstellten. Als ehemaliger Student der Hochschule gab ich eine kurze Einführung zu Pressearbeit und die Aufgabe eine Stunde später eine Pressekonferenz abzuhalten. Die Studenten meisterten die Aufgabe perfekt. Am dritten Tag machten wir uns auf den Weg nach Hannover und besuchten die Wirtschaftsförderung der Region und hannoverimpuls. Der Abschluss bildete eine Führung durch das das Kreativzentrum Halle 96 wo wir live über die Schulter der Start up Unternehmer schauen konnten.

Wennigsen ist Erprobungsraum der Initiative #digitaleRegion

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Seit einigen Wochen arbeite ich an einer spannenden Initiative mit rund 50 Experten aus ganz Deutschland mit. Das Ziel in diesem bis Jahresende dauernden Prozess sind die Chancen und reellen Möglichkeiten der digitalen Entwicklung für den ländlichen Raum auszuloten und ein Mehrwert daraus abzuleiten. Bei immer steigenden Pendlerströmen (Wennigsen hat 75% Pendlerquote), Themen wie Landflucht (Brain Drain), Strukturwandel der Wirtschaft und Demographischer Wandel muss es doch neue Wege geben diese Entwicklung mit den Möglichkeiten der digitalen Revolution für den ländlichen Raum positiv zu gestalten.

In einem ersten Schritt wurde Wennigsen unter 16 Kandidaten zusammen mit Augsburg für eine konkrete Untersuchung des Standortes, der Ausgangsbedingungen, der zukünftigen Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven ausgewählt.

In der heutigen Phase bis zum Besuch der Experten Ende August – Anfang September, arbeiten wir an den konkreten Fragestellungen der vor Ort Untersuchung in Wennigsen. Wir haben hier eine gute Ausgangsbasis da wir bereits in der Vergangenheit zahlreiche Verwaltungsprojekte von der digitalen Bürgerbeteiligung bis hin konkreten Projekten umgesetzt haben. Für die deutschlandweite Zusammenbarbeit benutzen wir das Tool Slack was ich uneingeschränkt empfehlen kann.

Mit den zuvor beschriebenen Herausforderungen des ländlichen Raums möchte ich mit den Experten eine Roadmap für die Themen zukünftige Arbeit der Kommunalverwaltung, Stärkung des Wirtschaftsstandortes und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit (Collaboration und Co-Working-Spaces) für Wennigsen definieren.

Mehr Infos unter: http://blog.collaboratory.de

Das Wennigser Erfolgsmodell

Wie gelingt es in kleineren Kommunen dem Sterben des Einzelhandels vorzubeugen und ein nachhaltig attraktives Stadtzentrum mit zahlreichen inhabergeführten Geschäften zu etablieren? Die Antwort ist recht simpel: Keine Fußgängerzone und kein Einzelhandel auf der grünen Wiese sondern im Zentrum!

Das vollständige Interview unter: http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Wennigsen/Nachrichten/Hauptstrasse-ist-Erfolgsmodell 

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Europäische Wirtschaftskonferenz in Sibiu (Rumänien)

imageDie letzten vier Tage waren sehr spannend für mich: der Einladung als Kommunalvertreter auf der europäischen Wirtschaftskonferenz zu sprechen bin ich gefolgt und hielt auch einen Vortrag über die Möglichkeiten von EU-Fördermitteln für Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie Kommunen. Wir diskutierten mit Vertretern des europäischen Parlaments, der Kommission sowie rumänischen Unternehmern, Abgeordneten, Behördenleitern und Verbandsvorsitzenden die Möglichkeiten der Europäischen KMU-Politik. Wichtige Erkenntnisse: Die Fördermittelabrufquoten sind nach wie vor zu gering (38%), KMUs haben Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Investitionen und der Fördermittelakquise. Das kommt mir alles auch aus Deutschland sehr bekannt vor.

Die Stadt Sibiu, früher Hermannstadt, profitiert von den sehr guten deutsch-rumänischen Beziehungen der vergangen Jahrhunderte. Ca. 150 deutschsprachige Unternehmen sind hier in der Region angesiedelt, einige konnten wir gestern auch besichtigen. Die Arbeitslosenquote beträgt 3% und sie haben mittlerweile ein großes Fachkräfteproblem.

Die Stadt war 2007 Kulturhauptstadt Europas und ist sehr stark vom Strukturwandel betroffen. In einigen Jahren wird die wirklich sehr schöne Innenstadt vollends restauriert und die nahen Skigebiete der Karpaten (2200m!) erschlossen sein. Ein Besuch ist wirklich lohnenswert.

700.000 Euro für Wennigsens Geschäftszentrum

Das Ziel der Umbau des Wennigser Geschäftszentrums rückt näher: Wie heute die Ministerin Cornelia Rundt bekannt gab, erhält Wennigsen für den Umbau der Haupt- und Hirtenstaße, der Grünanlagen und Parkplätze weitere 700.000 Euro. Im letzten Jahr erhielten wir bereits 1 Mio. Euro und weitere 900.000 Euro hoffen wir in den nächsten Jahren zu bekommen. In 2016 und 2017 gehen die hausinternen Vorbereitungen und Planungen für Wennigsens zukünftig größte Baustelle voran. Der Baubeginn wird nicht vor 2018 erwartet.

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Weitere Informationen: http://www.ms.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/rund-1375-millionen-euro-im-staedtebaufoerderprogramm-2016-142205.html

Die Mark ist endlich im digitalen Zeitalter!

Sechs Jahre hat es gedauert, unzählige Gespräche mit TK-Anbietern, Projektleitern, Firmen, Planungsbüros wurden geführt. Eine Machbarkeitsstudie entwickelt, zwei Umfragen in der Bevölkerung durchgeführt, Unterschriften von Firmen gesammelt, zig Veranstaltungen durchgeführt und immer wieder das Werben die Mark doch endlich von 384 KBits Internetversorgung zu erlösen. Noch nicht einmal der Aufbau von UMTS- oder LTE-Sendemasten war möglich, da die Backboneleitungen fehlten. Mit Hilfe der htp ist es nun gelungen auch ohne Fördermittel oder kommunale Zuschüsse den Ausbau auf 100 MBits per Vectoring-Verfahren zu schaffen. Wennigsen und Bredenbeck, die auch in der Vergangenheit eine gute Versorgung (max. 25 – 50 MBits) hatten, werden ebenfalls mit 100 MBits ausgebaut. Nun fehlen nur noch Steinkrug, Waldkater, Argestorf und Sorsum.

http://www.con-nect.de/nc/startseite/news/wennigsen-bietet-offenes-wlan-an.html 

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Quelle: Calenberger Zeitung.