Abschlussbericht Digitale Region

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Ein Jahr voller intensiver und spannender Arbeit ist schnell verflogen. Jetzt ist das Ergebnis sichtbar, der Abschlussbericht  der Initiative #digitale Region liegt vor mit zahlreichen Analysen und Themen die bearbeitet wurden. Neben der Begriffsbestimmung „was ist eine Digitale Region“ wurden in Arbeitsgruppen die analogen Themen Wirtschaft und Arbeit, Mobilität, Bildung und Lernen sowie Politik und Verwaltung unter digitalen Gesichtspunkten diskutiert und dabei nicht außer Acht gelassen welche Auswirkungen – positiv als auch negativ – auf den ländlichen Raum haben. Besonders spannend war der Umgang mit Ängsten als eigenständiges Thema: facing fears. #germanangst vor Digitalisierung?

Auch den Workshop im Wennigser Kloster den wir mit den Experten zusammen gemacht haben wird dort umfassend reflektiert. Die Ideen werden wir aufgreifen und versuchen in Wennigsen umzusetzen. Vielen Dank an alle Mitstreiter, wir sehen uns wieder!

Zuletzt möchte ich den Handlungsaufruf am Ende des Berichtes zitieren:

Die Ära der Konzepte und Studien, die im Wochenrhythmus aus den Berliner Beraterstuben auf geduldiges Papier gebannt werden, muss beendet werden. Wir fordern, nun einzutreten in das Zeitalter des Probierens, des Scheiterns, des Lernens, des kollaborativen Fortschritts.

Während Deutschland Studien schreibt, schreiben andere Geschichte. Während wir “Angst” vor der Zukunft haben, haben andere längst die Weichen gestellt.

 Wenn man vollkommen zurecht darauf pocht, dass es einen Weg geben muss, der den kulturellen, juristischen und traditionellen Rahmenbedingungen unseres Landes Rechnung tragen soll, dann ist das legitim. Allerdings wird das ohne Anpassungen der Rahmen­bedingungen an die Zeichen der Zeit und das Entwickeln einer Viel­zahl verschiedener, regionenspezifischer Lösungen nicht gelingen.

Wir – dazu sind alle aufgerufen- müssen jetzt diskutieren und probie­ren, wie die Zukunft in 20 Jahren aussehen soll, in der wir leben wollen. Welche Fragen muss sich die Gesellschaft stellen? Was braucht es? Was haben wir gelernt? Wie muss es weitergehen? Und diese Antworten werden nicht auf dem Kabinettstisch gefunden, sondern bei den Menschen vor Ort.

 Deswegen ermutigen wir Kommunen und Regionen:

 Entwickeln Sie selbstbewusst eine eigene, regional verwurzelte Strategie!

 Wir fordern die Politik in Bund und Ländern auf, die Kommunen darin zu bestärken und zu fördern.

 Jetzt!

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